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Redewendungen zum Körper: Phrazle Körper
Jede Redewendung in dieser Kategorie dreht sich um einen Körperteil, vom Kopf bis zu den Füßen. Sechs Versuche, endlos viele Rätsel.
Redewendungen zum Körper
In dieser Kategorie geht es um Redewendungen rund um den Körper: Kopf, Augen, Ohren, Nase und Mund, Hände, Finger, Beine und Füße, Herz, Haut, Haare und sogar die Leber. Meist steht der Körperteil für etwas anderes. Die Hand steht für Hilfe oder Kontrolle, das Herz für Gefühle, die Augen für Aufmerksamkeit und Urteil, Beine und Füße für Bewegung und Tatkraft.
Warum gibt es so viele Körper-Redewendungen? Jeder hat einen Körper, also versteht jeder das Bild sofort, in jedem Jahrhundert. Viele dieser Wendungen sind alt, und manche tragen noch Vorstellungen früherer Zeiten in sich: Lange galt die Leber als Sitz der Gefühle und das Herz als Sitz des Mutes. Viele Bilder hat außerdem Martin Luthers Bibelübersetzung in die Alltagssprache gebracht.
Alle Rätsel auf dieser Seite sind Redewendungen zum Körper. Wörter wie HAND, KOPF, AUGE, NASE, OHR und HERZ sind gute erste Versuche.
Körper-Redewendungen und ihre Bedeutung
Keines dieser Beispiele kommt als Rätsel vor, das Lesen verdirbt dir also kein Spiel.
- Sich etwas hinter die Ohren schreiben: sich etwas gut merken, meist eine Lehre oder Ermahnung. Eine verbreitete, aber unsichere Erklärung führt es auf einen alten Rechtsbrauch zurück: Kinder, die beim Setzen eines Grenzsteins dabei waren, bekamen eine Ohrfeige, damit sie sich den Ort merkten.
- Sich die Beine in den Bauch stehen: sehr lange warten müssen, meist im Stehen. Das Bild übertreibt mit Absicht: Man steht so lange, bis die Beine scheinbar im Bauch verschwinden.
- Jemandem auf der Nase herumtanzen: sich respektlos über jemanden hinwegsetzen, weil er sich nicht wehrt.
- Mit einem blauen Auge davonkommen: aus einer gefährlichen Lage mit kleinem Schaden herauskommen. Ein blaues Auge heilt wieder; es hätte viel schlimmer kommen können.
- Hals- und Beinbruch: ein Glückwunsch, etwa vor einer Prüfung oder einem Auftritt. Vermutlich stammt er aus dem Jiddischen „hazloche un broche“, was „Glück und Segen“ bedeutet, und wurde im Deutschen nach dem Klang umgedeutet.
- Fingerspitzengefühl: Gespür dafür, wie man in einer heiklen Lage richtig handelt. In den Fingerspitzen fühlt man besonders fein.
- Ohrwurm: eine Melodie, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht.
- Haarspalterei: kleinliches Streiten über unwichtige Feinheiten. Wer ein Haar der Länge nach spalten will, arbeitet mit absurder Genauigkeit.
Häufige Fragen zu Körper-Redewendungen
Geht es bei Körper-Redewendungen um Gesundheit?
Selten. Meist ist der Körper nur ein Bild für etwas anderes, etwa Arbeit, Mut, Gefühle oder Urteil. Eine Redewendung mit einer Hand handelt meist von Hilfe oder Kontrolle, nicht von der Hand selbst.
Warum endet das letzte Wort so oft auf EN?
Weil die meisten Körper-Redewendungen eine Handlung beschreiben, und im Deutschen steht das Verb dann in der Grundform am Ende: etwas mit dem Kopf, den Händen oder den Füßen tun. Ein langes letztes Wort auf EN ist darum oft ein Verb wie HABEN, NEHMEN oder STEHEN.
Hat die Kategorie Körper eine eigene Statistik?
Ja. Jede Kategorie führt ihre eigenen gespielten Rätsel, Siegquote, Serie und Verteilung der Versuche. Was du hier spielst, ändert nie deine Statistik oder deine Serie im Tagesrätsel.