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Redewendungen mit Farben: Phrazle Farben

Jede Redewendung in dieser Kategorie sagt mit einer Farbe etwas über einen Menschen oder eine Lage aus. Sechs Versuche, endlos viele Rätsel.

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Redewendungen mit Farben

Diese Kategorie sammelt Redewendungen, die mit einer Farbe etwas über einen Menschen oder eine Lage sagen: Rot, Blau, Grün, Gelb, Schwarz, Weiß, Grau, Rosa, Gold und Silber. Manche Farben haben im Deutschen recht feste Bedeutungen. Rot steht oft für Wut oder Gefahr, Grün für Hoffnung oder Unerfahrenheit, Blau für Rausch oder das Ungewisse, Schwarz für Unglück oder Verbotenes, Weiß für Unschuld, Gold und Silber für Reichtum und Wert.

Farben ergeben starke Redewendungen, weil wir sie als Erstes wahrnehmen und weil jede schon Gefühle mitbringt. Manche Bedeutungen kommen aus der Natur, etwa das Grün unreifer Früchte; andere aus Handwerk und Alltag, etwa aus der Färberei, oder daraus, wie Menschen aussehen, wenn sie wütend, krank oder verlegen sind.

Alle Rätsel auf dieser Seite sind Redewendungen mit Farben. Die Farbwörter sind kurz, also sind ROT, BLAU, GRAU, GRÜN und WEISS gute erste Versuche, wenn die Länge passt. Denk an gebeugte Formen wie ROTE, GRÜNEN oder SCHWARZE, und daran, dass WEISS mit SS fünf Felder belegt.

Farb-Redewendungen und ihre Bedeutung

Keines dieser Beispiele kommt als Rätsel vor, das Lesen verdirbt dir also kein Spiel.

  • Reden ist Silber, Schweigen ist Gold: Oft ist es klüger, nichts zu sagen. Der schottische Schriftsteller Thomas Carlyle zitierte den Spruch in den 1830er-Jahren als Schweizer Inschrift und machte ihn damit auch im Englischen bekannt.
  • Jemandem nicht das Weiße im Auge gönnen: jemandem überhaupt nichts gönnen, nicht einmal das Geringste.
  • Blaumachen: nicht zur Arbeit oder zur Schule gehen, ohne krank zu sein. Eine verbreitete Erklärung führt das auf den „blauen Montag“ der Färber zurück: Mit Waid gefärbte Wolle musste an der Luft liegen, bis das Blau entstand, und so hatten die Gesellen frei. Sicher belegt ist das nicht.
  • Schwarzfahren: ohne gültigen Fahrschein mit Bus oder Bahn fahren. Schwarz steht im Deutschen oft für Verbotenes oder Heimliches, wie in Schwarzarbeit und Schwarzmarkt.
  • Schwarzmalerei: alles übertrieben düster darstellen. Wer schwarzmalt, sieht nur die dunklen Seiten.
  • Grünschnabel: ein junger, unerfahrener Mensch, der trotzdem vorlaut ist. Grün steht hier für unreif, wie bei Obst, und der Schnabel erinnert an einen jungen Vogel.
  • Blaublütig: adlig. Das Wort kommt aus dem Spanischen „sangre azul“: Bei hellhäutigen Adligen, die nicht im Freien arbeiteten, schimmerten die Adern bläulich durch die Haut.
  • Goldrichtig: genau richtig, besser geht es nicht.

Häufige Fragen zu Farb-Redewendungen

Bedeuten Farben in jeder Sprache dasselbe?

Nein. Die Bedeutungen beruhen auf Gewohnheit, nicht auf der Natur, und unterscheiden sich von Sprache zu Sprache. Wer im Deutschen blau ist, hat zu viel getrunken, wer im Englischen „blue“ ist, ist traurig. Auch deshalb hat jede Sprache auf Phrazle ihre eigenen Redewendungen statt übersetzter englischer.

Verraten die Farben der Felder die Farbe in der Redewendung?

Nein. Die grünen, goldenen, violetten und grauen Felder zeigen nur, wohin deine Buchstaben gehören. Sie sind in jeder Kategorie gleich und haben nichts mit den Farben zu tun, die in der Redewendung vorkommen.

Hat die Kategorie Farben eine eigene Statistik?

Ja. Jede Kategorie führt ihre eigenen gespielten Rätsel, Siegquote, Serie und Verteilung der Versuche. Was du hier spielst, ändert nie deine Statistik oder deine Serie im Tagesrätsel.